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2026-05-15
Der weltweite Markt für Tomatenmark wächst weiter, angetrieben durch die wachsende Nachfrage nach Fertiggerichten, gebrauchsfertigen Saucen und haltbaren Zutaten. Da Verarbeiter eine höhere Effizienz und eine bessere Produktqualität anstreben, ist die Einführung moderner Tomatenmark-Produktionslinien zu einer strategischen Priorität geworden.
Eine komplette Tomatenmark-Verarbeitungslinie beginnt mit dem Waschen und Sortieren frischer Früchte, gefolgt vom Zerkleinern, Vorwärmen, zweistufigen Zerkleinern, Eindampfen, Sterilisieren und aseptischer Abfüllung. Unter diesen Stufen stellt der Fallfilmverdampfer eine entscheidende Innovation dar. Diese Anlage arbeitet unter Vakuum bei 60 bis 70 Grad Celsius und entfernt Wasser sanft, während die natürlichen Farb- und Geschmacksstoffe erhalten bleiben. Im Vergleich zu herkömmlichen Zwangsumlaufverdampfern reduziert die Fallfilmtechnologie den Dampfverbrauch um 30 bis 40 Prozent.
Cold-Break- und Hot-Break-Konfigurationen bieten Verarbeitern Flexibilität. Eine Kaltpause bei 60 bis 70 Grad Celsius erzeugt frischere Geschmacksprofile, die für Premium-Pasten geeignet sind. Heißbruch bei 90 bis 95 Grad Celsius sorgt für eine höhere Viskosität und eine längere Haltbarkeit für industrielle Anwendungen.
Sobald das Tomatenmark auf 28 bis 38 Grad Brix konzentriert ist, durchläuft es einen Kratzwärmetauscher zur UHT-Sterilisation bei 105 bis 110 Grad Celsius. Nach dem Abkühlen sorgt die aseptische Abfüllung in 200-Liter-Beutelfässer oder 1000-Liter-Behälter für eine mikrobiologische Stabilität von 18 bis 24 Monaten bei Umgebungstemperatur. Es sind keine Konservierungsstoffe oder Kühlung erforderlich.
Gerätehersteller bieten jetzt modulare Linien von 5 bis 100 Tonnen frischen Tomaten pro Tag an. Kleine Linien mit einer Leistung von 5 bis 20 Tonnen pro Tag bedienen Genossenschaften und Startup-Verarbeiter. Großtechnische Linien über 50 Tonnen pro Tag bedienen exportorientierte Fabriken. Zu den schlüsselfertigen Dienstleistungen gehören Layoutentwurf, Installation, Inbetriebnahme und Bedienerschulung.
Laut Branchenanalysten wird der Markt für Tomatenmark in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich jährlich um 4 bis 5 Prozent wachsen. Verarbeiter, die in energieeffiziente, ertragsstarke Anlagen investieren, verschaffen sich Wettbewerbsvorteile sowohl bei den Kosten als auch bei der Qualität.
Für Anfragen oder individuelle Angebote wenden Sie sich mit Ihrem täglichen Bedarf an frischen Tomaten und dem angestrebten Brix-Wert an unser Technikteam.
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